Kunst auf der Neuwagenmühle

 

Philosophisches

Mit unseren jährlichen Veranstaltungsreihen wagen wir gerne mal den Blick über den Tellerrand.

Kunst wird aus der Freiheit des Geistes geboren. Freiheit können wir leben, wenn wir uns der Eingebundenheit bewusst sind und aus dieser Ganzheit heraus selbstbestimmt handeln. Dafür bedarf es eines gründlichen Umdenkens und einer tiefgreifenden Umstrukturierung unserer Kommunikationsstrukturen und in Folge unserer Menschengesellschaft hier auf der Erde.

"Kunst verfeinert die Sinne und öffnet uns für den Gesang der Dinge."
Rainer-Maria Rilke

Dokumentation

Unser Schwerpunkt liegt in der Ausrichtung von Kunst- und Bildungsprojekten sowie Künstlerfestivals zu gesellschaftlich relevanten Themen. Kunst und Leben ist aus unserer Sicht unendflechtbar miteinander verwoben. Jedes Jahr hat seinen eigenen Charakter. Es ist schon häufig vorgekommen, dass wir im Nachhinein sehr erstaunt waren, wie passend das zuvor gewählte Jahresthema zum Jahr gepasst hat. Intuition ist eben doch viel stärker als wir gemeinhin für möglich halten.

Filme

Während einiger Kunstprojekte sind Filme entstanden, die wir alle auf unseren youtube Kanal hochgeladen haben.

 
Fotos

Fotos sind in den Galerien zu finden

Kunstprojekte alle Jahre
 
Sommer-Ausstellungen

Zwischen Mai und Juni, manchmal auch bis in den August hinein, also während der Wandersaison, installieren wir jährlich neu eine AUSSTELLUNG der bildenden Kunst in den alten Kellern, Ställen und der Scheune sowie im Aussenbereich der Mühle. Diese Ausstellung ist bei allen Veranstaltungen sowie an den Wochenenden und Feiertagen zwischen 14 und 18 Uhr sowie nach vorheriger Anmeldung geöffnet. Auf Anfrage machen wir gerne eine Führung.


Ständige Ausstellung

Jede Kunstveranstaltung hinterlässt ihre sichtbaren Spuren. So findet der Besucher jedes Jahr mehr Kunstwerke auf dem Gelände der Neuwagenmühle, die es zu bestaunen gibt.


Das Labyrinth - ein Wandelweg

Auf einer Waldwiese ist 2015 ein begehbares Urlabyrinth entstanden.

Unser Lebensweg erscheint uns oft wie ein Weg durch das Labyrinth. Wir suchen verzweifelt nach dem roten Faden.

Der Weg durch das Ur-Labyrinth ist seit Menschengedenken ein Meditationsweg, ein spielerisches, selbstbestimmtes Hin und Her um Entwickelung in sich selbst auszulösen. Erkenntnis folgt immer.

Auf einer Wiese vor der Reifenmühle hat die Künstlerin Li Shalima ein begehbares Labyrinth angelegt. Diese Form des Labyrinths bildet in vereinfachter Form die Gehirnwindungen ab. Beim Hin- und Hergehen auf dem ausgemähten Weg verweben sich Gefühl und Geist harmonisch miteinander. Zugleich erinnert uns das Labyrinth an Mutter und Kind in der Gebärmutter. Mit mehreren Personen gleichzeitig durchschritten, wirkt es wie ein Lehrpfad des Lebens - manche Wege gehen wir gemensam, dann trennen sich unsere Wege wieder.

Viel Spaß beim meditativen Durchschreiten.

Hier ein Link zu Daten des Labyrinths:
www.begehbare-labyrinthe.de/index.php?labyrinth=kördorf


Das Mutterland

Mutterland ist ein Gebiet, in dem du dich geborgen fühlen kannst. Für das Mutterland zieht niemand in den Krieg. Mutterland ist ein Land des inneren und äußeren Friedens. Ab dieser Wegkreuzung ist das Jammertal Mutterland in beide Richtungen (nicht nur in Richtung des Labyrinths). Foto: Birgit Weidmann


Church of Fear - Keine Angst vor der Angst

Zum YAM Festival 2004 initiierte und erbaute der Künstler Udo Havekost eine Eine-Welt-Kirche, die Church-of-Fear, ein Kirchengebäude als Denk-Mal gesetzt in unsere angstbesetzte Zeit. Diese Kunstaktion geht auf den Aktionsknstler Christoph Schlingensief zurück.

Keine Angst vor der Angst
Angst transformiert sich in Liebe.
Indem ich zu meiner Angst Ja sage, sie in meine Arme schließe, sie willkommen heiße, kehre ich sie um; denn ich bin in Liebe mutigen Schrittes mit ihr gegangen.
So wirkt die Church of Fear als eine Stätte der Begegnung, als ein Ort, an dem Angst und Liebe sich vermählen, deren Kind nun Pax, der Friede, sich nennt.

Foto rechts: Essa Elke: Aktion Capsicum häuten vor der Church of Fear, Foto: Essa Elke


Zähneklappern

Im September 2007 installierte der Bildbauer Martin Stiefel die "klappernden Gebisse" in einem der historischen Mühlenkeller. Sie werden mitels einer Toilettenspülung üner Wasserräder betrieben.

Hier klappern die Zähne am rauschenden Bach.

Foto rechts: Zähneklappern auf der Neuwagenmühle von Martin Stiefel, Foto: Silvia Heinze


... und mehr ...
  • Kettensägenarbeiten von Sita Otto
  • Betonobjekte von Christoph Pasch
  • demoracy in motion - Fotos Reise vom Omnibus für Direkte Demokratie zum Ursprung der Demokratie, 2010
  • RUIN-ART lieblich von Birgit Weidmann, 2001
  • Church of Fear von Udo Havekost, gestaltet von Essa Elke, 2004
  • RUIN-ART lieblich - der Vorgarten "Dosenkleid zerkleinert" von Birgit Weidmann, 2010
  • Wechselnde Ausstellungen im Schweinestall von Birgit Weidmann
  • Beninfiguren
  • Münzbettler von Achim Hahne, 2007
  • Allerlei von Antik bis Nippes von Karl-Peter Sieger
  • Präsidententribüne von Marina Naprushkina, 2007 bis heute
  • Wasserrad zur Stromgewinnung, 2001
  • Schilfkläranlage, 1998
  • Reste des historischen Kammradgetriebes
Lassen Sie sich verzaubern.