Märchen werden Wirklichkeit

 

 

 
Wassermühlen galten schon immer als Orte der Magie.
Göttinnen empfingen dort ihre Geliebten und gebaren dort ihre göttlichen Kinder.

 

 

 


Ein Märchen

König Frodi, einst, wie uns eine alte Sage überliefert, der König des goldenen Zeitalters, diente einer Mühle namens Grotti. Da der König die richtigen Worte wusste, mahlten die beiden Göttinnen Fenja und Menja ohne Unterlaß Gold, Friede und Glück.

Das goldene Zeitalter endete mit dem Erscheinen des bösen Mysingr. Der stahl die Mühle und nahm sie in seinen Besitz. Da er aber die richtigen Worte nicht fand, mahlten die Göttinnen fortan nur noch Unheil und Salz.

König Frodi, sein Volk und ihre Königinnen aber lächeln gütig herab
aus den Felsen der Hänge, die gebildeten Formationen des alten Wissens sind.


Heute

Die alten Göttinnen und Götter blicken uns an aus den verknorzten Bäumen, den Farnen und Auen. Mit dem guten Glauben an das Wohl der Menschheit schlagen sie langsam erneut die Augen auf.

Elfen, Elben, Feen, Nixen, Gnome und Zwerge - mit ihren "Fühlern" machen sie sich auf, neue Plätze alt mit ihrem Wissen zu erwecken.

Die Mühle - ein Ort der Inspiration

Die Mühle - ein Kraftort

... und Engel schützen den beinahe gleitenden Raum denkender Menschen,
um dieses Tal zu erneuern mit ihrem Gesang.

Denn die Göttinnen Menja und Fenja drehen weiter ohne Unterlaß die alte Mühle Grotti. Friede, Gold und Glück blitzen aus den Wassern hervor.


Das Jammertal

Tiefe Täler aufrecht zu durchschreiten

Große weite Wege zu bereiten

Jammertal! du wirst ersterben

Freudentänze werden erben

Den erfüllten Klang der Stille

Aus der weisen Engelsfülle

Schwingt vollkommen rein und klar

Liebe Freiheit wertvoll wahr.

(Birgit Weidmann)

 


 

Foto 1, 2: Herbert Ristl, Alles im Rahmen YAM Festival 2004
Foto 2,4,: Birgit Weidmann
Foto 5: Eri, Altar mit Madonna in der Church of Fear, 2005
Foto 6: Herbert Ristl, Kinder vor dem Objekt von Friedo Niepmann, YAM Festival 2004