Kunst und Labyrinth

Kunst ist unser Impulsgeber.

Mit unseren jährlichen Veranstaltungsreihen wagen wir gerne mal den Blick über den Tellerrand.

Unser Schwerpunkt liegt in der Ausrichtung von Künstlerfestivals mit Bildungsangeboten zu gesellschaftlich wichtigen und aktuellen Themen.

Denkmal für internationale Kriegsdienstverweigerung - 2015

Yamfestival 2012 auf der Neuwagenmuehle

Galerie - Kunst- + Kulturveranstaltungen - Historie

Galerie - Kunst- + Kulturveranstaltungen - Neuestes

 

"Kunst verfeinert die Sinne und öffnet uns für den Gesang der Dinge."

... schrieb Rainer-Maria Rilke

 

Kunst wird aus der Freiheit des Geistes geboren. Diese Freiheit können wir nur dann leben, wenn wir bewusst und selbst bestimmt handeln. Dafür bedarf es eines gründlichen Umdenkens und einer tiefgreifenden Umstrukturierung unserer Kommunikationsstrukturen und in Folge unserer Menschengesellschaft hier auf der Erde.

Unser Lebensweg erscheint uns oft wie ein Weg durch das Labyrinth. Wir suchen verzweifelt nach dem roten Faden.
Der Weg durch das Ur-Labyrinth ist seit Menschengedenken ein Meditationsweg, ein spielerisches, selbstbestimmtes Hin und Her um Entwickelung in sich selbst auszulösen. Erkenntnis folgt immer.

Auf einer Wiese vor der Reifenmühle hat die Künstlerin Li Shalima ein begehbares Labyrinth angelegt. Diese Form des Labyrinths bildet in vereinfachter Form die Gehirnwindungen ab. Beim Hin- und Hergehen auf dem ausgemähten Weg verweben sich Gefühl und Geist harmonisch miteinander. Zugleich erinnert uns das Labyrinth an Mutter und Kind in der Gebärmutter. Mit mehreren Personen gleichzeitig durchschritten, wirkt es wie ein Lehrpfad des Lebens - manche Wege gehen wir gemensam, dann trennen sich unsere Wege wieder.

Viel Spaß beim meditativen Durchschreiten.

Hier ein Link zu Daten des Labyrinths:
www.begehbare-labyrinthe.de/index.php?labyrinth=kördorf
 

Unsere Kunst-Veranstaltungen der letzten Jahre

  • 2002 - YAM Festival - ein Fluxusfestival
  • 2004 - YAM Festival - ein Fluxusfestival
  • 2005 - Mozart und die Eröffnung neuer Denkräume - ein Gastmahl
  • 2006 - Alltags-Welt-Meister-er
    mit Besichtigung des ältesten Bauwerks der Neuwagenmühle, des unterirdisch verlaufenden Mühlgrabens
  • 2007 - Die Russen kommen - Vom Schrecken zu den Potentialen des 21. Jahrhunderts
  • 2008 - Zeitenwende
  • 2009 - Engel, Kunst und Kitsch
  • 2010 - Grenzen überschreiten - gesamtheitlich Denken
  • 2011 - ... denn am Ende der Welt liegt das Paradies ...
  • 2012 - Kunst in Gottes Garten
  • 2013 - Warum reitet die Göttin einen weißen Stier?
  • 2014 - Landschaft + Landschaft + Landschaft
  • 2015 - "Mein Name ist Mensch" - Interaktives Künstlerfestival mit Bildungsangebot

Alle Veranstaltungen mit einer umfangreichen Fotogalerie sind unter der Veranstaltungshistorie zu finden.


Sommer-Ausstellung

Zwischen Mai und Juni, manchmal auch bis in den August hinein, also während der Wandersaison, installieren wir jährlich neu eine AUSSTELLUNG der bildenden Kunst in den alten Kellern, Ställen und der Scheune sowie im Aussenbereich der Mühle. Diese Ausstellung ist bei allen Veranstaltungen sowie an den Wochenenden und Feiertagen zwischen 14 und 18 Uhr sowie nach vorheriger Anmeldung geöffnet. Auf Anfrage machen wir gerne eine Führung.

 

Filme

Während einiger Kunstprojekte sind Filme entstanden.
Hier auf youtube

Zum Kunstprojekt 2007 - "Die Russen kommen - Vom Schrecken zu den Potentialen des 21. Jahrhunderts" gibt es eine eigene Internetseite hier ... die-russen-kommen.com

 

Ständige Ausstellung

Jede Kunstveranstaltung hinterlässt ihre sichtbaren Spuren. So findet der Besucher jedes Jahr mehr Kunstwerke auf dem Gelände der Neuwagenmühle, die es zu bestaunen gibt.

Labyrinth

Auf einer Waldwiese ist 2015 ein begehbares Urlabyrinth entstanden (siehe oben).


Church of Fear - Keine Angst vor der Angst

Zum YAM Festival 2004 initiierte und erbaute der Künstler Udo Havekost eine Eine-Welt-Kirche, die Church-of-Fear, ein Kirchengebäude als Denk-Mal gesetzt in unsere angstbesetzte Zeit. Diese Kunstaktion geht auf den Aktionsknstler Christoph Schlingensief zurück.

Keine Angst vor der Angst
Angst transformiert sich in Liebe.
Indem ich zu meiner Angst Ja sage, sie in meine Arme schließe, sie willkommen heiße, kehre ich sie um; denn ich bin in Liebe mutigen Schrittes mit ihr gegangen.
So wirkt die Church of Fear als eine Stätte der Begegnung, als ein Ort, an dem Angst und Liebe sich vermählen, deren Kind nun Pax, der Friede, sich nennt.

Foto rechts: Essa Elke: Aktion Capsicum häuten vor der Church of Fear, Foto: Essa Elke

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Zähneklappern

Im September 2007 installierte der Bildbauer Martin Stiefel die "klappernden Gebisse" in einem der historischen Mühlenkeller. Sie werden mitels einer Toilettenspülung üner Wasserräder betrieben.

Hier klappern die Zähne am rauschenden Bach.

Foto rechts: Zähneklappern auf der Neuwagenmühle von Martin Stiefel, Foto: Silvia Heinze


... und mehr ...

 


Lassen Sie sich verzaubern.